Sooty

Tibetterrier,* ca. 2011, Rüde, ca.35-40 cm





Sooty ist ein Abgabetier, ein junger und lebenslustiger kleiner Hund, der bisher bei einem alten Ehepaar (89 / über 60 Jahre) aufgewachsen ist. Er wiegt ca. 12 IKilo. Nun hat der eine Ehepartner eingesehen, dass so ein junger Hund nicht zu ihnen passt, sie viel zu viel Kraft kostet, viel zu lebhaft ist und nun haben die beiden Leute ihn in einem Tierasyl abgegeben mit der irrelevanten Erklärung, sie hätten einen Pudel gewollt, und das sei er nun mal nicht. Das ist er ja nun wirklich nicht, aber ein Terrier ist er ebenso wenig - Tibetterrier gehören mit in die Gruppe der Hütehunde, und das sollte jeder potentielle neue Halter wissen und bei der Auswahl seines künftigen Mitbewohners auch berücksichtigen.
Tibetterrier waren in der Geschichte die Lieblinge der tibetischen Mönche und wurden früher als Präsent an hochgeschätzte Persönlichkeiten vergeben. So gelangten sie auch nach Europa.
Heute sind diese Hunde lebhaft, gutmütig und verspielt. Auch Sooty ist so, und er lechzt nach interessanten Spaziergängen, menschlicher Aufmerksamkeit sowie nach Spiel und Spaß. Solange er dies alles geboten bekommt, ist er ein fabelhafter Mitbewohner und passt sich jedem Umfeld prima an. Ausgeschlossen werden will er nicht von den familiären Aktivitäten, und so stellt er dann auch einen fabelhaften Reisebegleiter dar, der sehr flexibel auf Veränderungen in seiner Umgebung reagiert;, so lange sein(e) geliebt-er(en) Mensch(en) da sind, dann ist seine kleine Hundewelt immer in Ordnung.
Sooty ist sehr gelehrig, hübsch und ein konzentriertes Bündel an Freude für jeden Zweibeiner, der mit ihm zu tun hat. Er möchte jetzt gerne endlich die Abenteuer erleben, die ihm bisher versagt waren, er möchte Hundefreunde treffen, Mäusesprünge machen und sich einfach freuen darüber, dass er endlich ein artgerechtes Hundeleben führen darf - in der Tierauffangstation kann er das nicht.
Sein schönes, üppiges Fell bedarf einiger Pflege - so ziemlich tägliches Bürsten ist ein Pflichtprogramm, dass <Mensch> mögen sollte und wofür er auch Zeit und Ruhe haben sollte. Praktischerweise sollte ca. dreimal im Jahr ein professioneller Hundefriseur aufgesucht werden, dann ist die Pflege einfacher, und der Hund fühlt sich wohl.