Ramin

Mops-Chihu-Mix, * 4-5 Jahre, Rüde, ca. 25-30 cm

  

  

  

RAMIN ist ein armer Neuzugang, noch jung, sein Alter wird auf ca. 4-5 Jahre geschätzt, Größe ca. 25-30 cm, Kreuzung aus vermutlich Mops mit Chihuahua, schokobraun
Ramin bedeutet soviel wie "der Glückliche" bzw. "der Gehorsame" und wir drücken fest die Daumen, dass dieser Name ihm auch Glück bringen möge.

Der kleine Ramin wurde - wie auch seine Freundin Sandhya - von einer der wenigen freiwilligen tierlieben Helfer aus dem großen Tierasyl auf Malta, Sigrid, auf der Straße gefunden, als die beiden Kleinen ganz alleine auf sich gestellt dort unterwegs auf der Suche nach etwas Fressbarem waren und, da Durst ja ganz besonders schlimm ist, nach Trinkwasserpfützen Ausschau hielten - auf Malta bei warmen Temepraturen ein schweres Schicksal.
So nahm Sigrid (einmal wieder) die zwei Kleinen mit nach Hause und versorgte sie zunächst mit dem Nötigsten. Dann machte sie sich auf den Weg und brachte sie in das große Tierasyl, von wo aus wir sie, da niemand die zwei Hundchen bisher vermisst hat, in neue Familien vermitteln wollen, wo sie bis an ihr Lebensende bleiben können - am liebsten natürlich zusammen. Wenn das ein unmögliches Unterfangen ist, dann können Ramin und Sandhya auch getrennt werden, da wir nicht wissen, ob sie schon zusammen früher in einer Familie gelebt haben, oder ob sie sich nicht erst als eine Art Notgemeinschaft nach dem Verlust ihres jeweiligen Heimes auf der Straße zusammen getan haben.
Beide Hunde sind sehr zarte und liebevolle Zwerge. Sie stecken voller Lebensfreude, blühen förmlich auf vor Begeisterung, wenn ein Mensch sie beachtet, sind im Kontakt mit den Zweibeinern sehr zärtlich und sitzen am liebsten auf deren Schoß - stundenlang, wenn das möglich ist.
Aber ihre Zweibeiner müssen gut auf sie achten - eine ungestüme Bewegung von Sandhya (vom Schoß springen auf Steinboden) brachte ihr ein gebrochenes linkes Vorderbein ein - sie sind so unglaublich zerbrechlich und benötigen dringend unseren Schutz - in so einem Tierasyl mit um die 100 Hunden ist es nicht möglich, sich so sorgfältig um den einzelnen zu kümmern. Da Sandhya nun mit einem Gipsbein herumläuft, durften die beiden Winzlinge noch ein bißchen bei ihrer Pflegemama bleiben, und wir hoffen sehr, dass sie von dort aus in eine eigene Familie vermittelt werden können, wo sie dann ein Bleiberecht bis an ihr Lebensende erhalten. Sie sind unkompliziert, nehmen kaum Raum in Anspruch und sind natürlich auch verträglich mit Artgenossen und Stubentigern. Mit der Sicherheit im Rücken, dass Frauchen und/oder Herrchen sie lieben und artgerecht behandeln, könnten sie auch endlich ein richtiges Hundeleben führen mit allem, was so dazu gehört. Bei Ihnen vielleicht?