Schneeweißchen

 Toy-Pudel(Mix), *ca.3-4 Jahre, Weibchen, ca. 25-30 cm

  

  

Die kleine Maus <fremdelt> anfangs ein wenig - vermutlich haben Menschen sie auf Malta stets böse herumgeschubst. Hier in Deutschland lernt sie nun täglich immer wieder neu, dass Menschen auch liebevoll und freundlich zu ihr sein können und ihr dank ihrer lieben Pflegemama keine Gefahr mehr von uns Zweibeinern droht. Mit dem dort vorhandenen kleinen Pudel verträgt sie sich gut, streitet sich auch nicht um den Platz auf Frauchens Schoß oder in deren Bett, kommt sogar mit den dort lebenden Katzen klar, die auch mit im Bett schlafen dürfen.

Schneeweißchen ist - auch wenn sie so aussieht - kein Schoßhund oder Spielzeug. Sie möchte wie jeder andere Hund auch laufen, buddeln, herumtollen und dann nach getaner "Arbeit" neben ihrem Frauchen einschlafen und von den letzten Tagen träumen. Sie hat sich schon gut erholt und sucht nun ein eigenes Körbchen auf Dauer.

  

Schneeweißchen ist seit Anfang November auf einer Pflegestelle hier in Deutschland. Hier wird sie liebevoll aufgepäppelt, was sie auch dringend nötig hat.

  

Das ist das arme Schneeweißchen bei ihrer Aufnahme in das Tierasyl - niemand hatte sich um sie und ihre Pflege und Hege gekümmert, und so verfilzt und verknotet musste die Arme ihr Leben fristen. .

Inzwischen ist sie geschoren, da alles so extrem verfilzt und verknotet war, musste sie bis fast auf die Haut alle Haare lasen - hier sieht man, wie ihre Haut gelitten hat - und sie selber natürlich auch. Dabei  ist so so eine Liebe; Schneeweißchen sucht jetzt eine Päppelstelle, um dann zu zeigen, wie hübsch sie eigentlich ist und wie lieb.

   

Schneeweißchen war anfangs, nachdem sie in dem großen Tierasyl mit über 100 Hunden gelandet war, etwas scheu und verwirrt, sie war unsicher in der neuen Situation und hatte Angst. Inzwischen kennt sie alle Tierheimmitarbeiter und auch die Hunde ihrer Gruppe, da konnte sie sich bereits deutlich entspannen. Nachdem sie geschoren wurde, geht es ihr und ihrer Haut auch deutlich besser - langsam fängt sie an, sich auf die neue Situation einzustellen und die sie umgebenden Menschen anzuwedeln. Was muss <Mensch> diesem armen Zwergi angetan haben!

Die kleine Toy-Pudelin wurde ausgesetzt auf einem großen Friedhof gefunden, wo sie offenbar schon länger auf der Suche nach etwas Essbarem herumrannte und sich hinter Grabsteinen versteckte, wenn jemand kam. Sie wirkte völlig verzeifelt und so hoffnungslos einsam - wie können Menschen einem Lebewesen nur so einen Vertrauensbruch antun? Wer hat ein Herz und genug Fantasie, um sich dieser kleinen Maus anzunehmen? Hier wird viel Liebe, Ruhe und Geduld erwartet ..... jede Mühe lohnt sich, sie ist so ein liebes Wesen und eigentlich eine kleine Schönheit.