Notfall Esther

Foxterrier-Mix,* ca.7-8 Jahre, Hündin, ca. 30-35 cm

blind

  

Esther irrte hilflos auf der Straße herum - sie wurde herzlos ausgesetzt. Glücklicherweise hat sie ein tierlieber Mensch hoch gehoben, bevor sie von einem Auto überfahren werden konnte - Esther ist auf beiden Augen vermutlich blind. In einem vertrauten Raum ist so ein Handicap für keinen Hund ein Problem - sie orientieren sich ohnehin mehr mit dem Gehör- und dem Geruchssinn. In einem Tierasyl aber kann ein Hund so nicht überleben - statt sich frei in ihrem Gehege bewegen zu können, muss sie statt dessen bewegungslos ausharren, das arme Mäuschen; statt mit ihrem Dosenöffner und womöglich auch noch einem Hundekumpel über die Wiese zu tollen, muss sie den ganzen Tag und die ganze Nacht zu ihrer eigenen Sicherheit isoliert in einem Käfig sitzen, damit sie nicht gemobbt bzw. verletzt wird.-

Esther ist eine ganz liebe, kleine Maus, aber man muss ihr als Hundehalter die blinden Augen ersetzen, das ist nicht ganz einfach, aber auch nicht so schwer, wie es sich anhört
Auch diese arme Maus hat ein lebenswertes Schicksal mehr als verdient, sonst geht sie wahrscheinlich ein .......

Im Umgang mit blinden Hunden sind ein paar einfache Regeln zu beachten, die sicher schnell "in Fleisch und Blut übergehen" - z.B. Hund immer deutlich ansprechen, bevor man sich nähert oder gar anfasst, im sicheren Gelände könnte Frauchen oder Herrchen ein Glöckchen um die Fessel tragen, dann erspart man dem Hund weitgehend die Leine, usw.usf.