Konstanze

Kleiner Mix, weiblich, * 2019, EH ca. 35-40 cm


Wie man an den Bildern gut erkennen kann, leben Konstanze und Hulda auf einer Großpflegestelle zusammen. Da sie beide erst ein paar Monate alt sind, haben sie hier so wenigstens einen ziemlich genau gleichaltrigen Spielfreund. Obschon sie beide etwas Unterschiede in der Größe haben und auch immer haben werden, so tollen sie doch in ihren Wachphasen gerne miteinander fröhlich herum und entdecken voller Neugier ihre Umwelt.
Durch das gemeinsame Spiel sind sie - obwohl ausgesetzte Fundtiere - gut verträglich und kommen auch mit allen anderen Hunden in der Pflegestelle gut aus. Der Garten dort ist für die zwei wie eine Art Abenteuerspielplatz, und obwohl die beiden zwei lebhafte Hundemädchen und damit recht anstrengend für ihre Pflegemutter sind, ist die Freude groß über ihre problemlose und artgerechte Entwicklung. Zudem wachsen sie mit Menschen auf, die sie sehr gerne haben und alles dafür tun, damit sie ihren unfreiwillig schlechten Start ins Leben schnell vergessen.

Konstanze ist die lebhaftere von beiden, wiegt mit knapp einem halben Jahr 6 Kilo und wird so ca. Beaglegröße erreichen. Sie hat sehr viel Energie und sucht daher lauffreudige und aktive Menschen, die ihr ein freies Körbchen mit Bleiberecht für ein ganzes Hundeleben anbieten wollen. Ein vorh. Kumpel wäre schön, damit Konstanze ein bißchen mehr über das Hundeleben in Deutschland lernen und sich abgucken kann, wie ein Hund sich hier benimmt. Kinder im mind. schulpflichtigen Alter wären auch schön, denn erfahrungsgemäß sind die ca. 8-12-jährigen Zweibeiner für Spiel und Spaß immer gut zu haben; später verlieren sie naturgemäß oft das Interesse, und früher wären sie möglicherweise nicht standfest genug bzw. könnten nicht verstehen, warum z.B. so ein Hund beim fressen oder schlafend im Körbchen von ihnen nicht gestört werden darf.
Konstanze wurde im Frühjahr, als noch Schnee lag, alleine herumstreunerd mit einer fiesen Schnur um den Hals gefunden. Sie war mit hren wenigen Wochen irgendwo abseits von menschlichen Siedlungen angebunden und damit ausgesetzt worden und konnte sich aber glücklicherweise befreien, indem sie die Schnur durchgeknabbert hat. Allerdings hatte sie sich in ihrer Panik durch zerren, zappeln, knabbern etc. Fell und Haut böse durchgescheuert, so dass sie mit einer häßlichen Wunde am Hals gefunden wurde. Die Verletzung wurde medizinisch versorgt und ist inzwischen gut abgeheilt, Bilder können bei Interesse gezeigt werden.
Wir haben hoffentlich Ihr Interesse für diese schöne Hündin geweckt und freuen uns über jede passende Anfrage.